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Aus Liebe zur analogen Fotografie

Testbericht: Der Scan-Service von ScanCorner
Fototechnik, Sponsored Post, Testbericht

Testbericht: Der Scan-Service von ScanCorner

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ScanCorner Digitalisierungsservice

Die Digitalisierung von Negativen ist für mich als analoger Fotoblog natürlich einer der wichtigsten Arbeitsschritte. Die Auswahl des Motives, die Bildgestaltung, die Filmentwicklung – all das wäre nur die Hälfte wert, wenn die Scans der Negative nicht die Qualität wiederspiegeln, die eigentlich vorliegt.

Nun kann man das natürlich selbst machen, so wie ich in 90 % der Fälle. Man kann aber auch Digitialisierungsdienstleister in Anspruch nehmen. Von denen gibt es eine ganze Menge und seit 2009 gehört auch ScanCorner dazu. Der Vorteil ist oft ein außergewöhnlicher Bildlook sowie eine enorme Arbeits- und Zeitersparnis.

Was bietet ScanCorner an?

Scan Corner digitalisiert Dias, Filme, Fotos, Negative und Videos aus der analogen Zeit. Dabei werden nach eigenen Angaben hochwertige Qualitätsscans mit jeweils manueller Nachbearbeitung angeboten, die Scans liegen bei 3000 dpi. Insgesamt ergibt das einen sehr umfangreiche Scan Service für alle möglichen Formate zu einem günstigen Preis.

Der Bestellvorgang

Eine Bestellung aufzugeben, wird einem recht einfach gemacht. Über einen auffälligen „Bestellen“-Butten gelangt man zum gleichnamigen Vorgang. Ich habe das für euch einmal nachvollzogen, in der Bildergalerie hier seht ihr, wie das ganze von Statten geht.

Der gesamte Prozess vom Abschicken des Pakets bis zur Rücksendung der Negative inkl. DVD dauerte neun Wochen, die Online Galerie war bereits nach fünf Wochen einsehbar.

Qualität und …

Die Qualität der Bilder liegt durchaus im oberen Bereich, die Scans sind allesamt hochwertig geworden. Mittelformatnegative (6×6) wurden dabei in der Auflösung von 6582×6715 px gescannt, KB-Negative in 4184×2779 px.

Das ist durchaus anständig und lässt mit 3000 dpi eine Vergrößerung auf mindestens 25×37 cm ohne Qualitätseinbußen zu.

Ich habe bei der Bildauswahl bewusst darauf verzichtet, ausschließlich „schöne“ Fotos zu nehmen, um den Blick für die Details zu schärfen. Mir persönlich gefällt der Look der Bilder sehr gut, die Bearbeitung  macht durchaus Sinn!

Der Kundenkreis richtet sich nicht unbedingt an den Fotokünstler oder Auftragsfotografen. Diese Leute können mit ein wenig Aufwand am Rechner vergleichbare Ergebnisse erzielen, sofern die Zeit da ist.

Wer sich aber Zeit sparen und trotzdem einen tollen Look haben möchte, ist hier gut bedient. Viel besser passt ScanCorner aber zu den Leuten, die noch aus der Vergangenheit etliche Negative in den Schubladen haben und die Masse einfach nicht alleine bewältigen können oder möchten.

… Preise bei ScanCorner

Das Zugpferd von ScanCorner ist aber defintiv der Preis. Meine Bestellung umfasste die Digitalisierung von 11 Mittelformatnegativen sowie 13 Kleinbildnegativen, bei beiden Formaten sowohl Farbe als auch s/w. Außerdem habe ich eine Online Galerie gebucht sowie eine DVD mit den Ergebnissen.

Der Gesamtpreis für diese Leistung liegt bei 27,14 €! Man muss neidlos anerkennen, dass dieser Preis nur schwer zu toppen ist. Vergleichbare Aufträge von anderen Anbietern kommen auf um die 40 € und mehr.

Der Scan der MF-Negative ist dabei mit 1.99 / Negativ weit am teuersten. S/W-Negative kosten 0,49 € und Farbnegative 0,35€ pro Stück.

Bildergalerie mit den Ergebnissen der Nachbearbeitung (zum Vergrößern anklicken)

Bildergalerie mit den Testscans (Vergleich mit meinen Scans aus der Serie „An eine andere Jahreszeit“ )

 

Fazit

In vielen Bereichen reiht sich ScanCorner in die Riege der anderen Digitalisierungs-Dienstleister ein. Der Ablauf ist nicht besser oder schlechter und dauert eben seine Zeit. Das große Plus sehe ich tatsächlich bei dem günstigeren Preis.

Dass dieser durch die Verlagerung der Scanarbeiten nach Indien entsteht, wird bei dem einen oder anderen sicher unbewusst Vorurteile hervorrufen. Ich kann in diesem Fall nur jeden empfehlen, sich selbst mit dem Angebot auseinanderzusetzen oder bei ScanCorner nachzufragen. Die Qualität der Scans oder der zurückgeschickten Negative wurde dadurch jedenfalls nicht beeinflusst.

Der Service ist am interessantesten für Menschen, die eher privat eine große Masse an Negativen und Abzügen digitalisieren lassen wollen. Und da schließt sich der Kreis auch wieder an das Credo von ScanCorner an: Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, analoge Erinnerungen zu konservieren und genau das tun sie auch sehr gut!

Gutschein für Dich!

Wenn du den Service von Scan Corner selber einmal testen möchtest, ist das kein Problem! Frederick von ScanCorner hat mir einen Gutscheincode gegeben, mit dem du satte 15 % auf die gesamte Bestellung sparst! Der Code lautet „Kleinbildphotographie“ (ohne Gänsefüßchen) und kann bis zum 26.11.2017 eingelöst werden!

 

Viel Spaß damit und keep Knipsing!

Euer Marcel

 

*Dieser Beitrag ist eine Anzeige/Sponsored Post. Das bedeutet, ScanCorner hat alle anfallenden Kosten für mich übernommen. Ich habe darüber hinaus keine weitere finanzielle Vergütung erhalten. Dieser Artikel ist wie immer objektiv geschrieben und wurde durch das Sponsoring nicht beeinflusst.

Written by Marcel - 27. September 2017 - 232 Views

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  • Der heutige #Analogtipp hilft euch, nervige Reflexionen in Schaufenstern oder auf Wasser zu vermeiden! 🙌⁠
Das ist besonders bei der Streetfotografie, aber auch bei Auto- oder Zugfahrten nützlich.⁠
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Benutzt einfach einen Polarisationsfilter oder auch kurz: Polfilter. 🤓⁠
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❌Wichtig: Ein Polfilter hat noch viele andere Eigenschaften! So wird unter anderem der Kontrast des Motivs verstärkt und der Filter lässt weniger Licht durch❗ Das müsst ihr bei der Belichtung beachten, wenn ihr nicht sowieso mit TTL-Belichtungsmessung arbeitet.⁠
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Ein Polfilter kann also sehr nützlich für euch sein! :)⁠
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  • Das zweite Bild mit der Kiev 60 und dem 10€-Flektogon. Die 50mm machen sich als Weitwinkel beim Mittelformat schon sehr bemerkbar, verzerren die Perspektive aber noch nicht. Sehr sehr angenehm! ☺️⁠
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  • Der erste Film mit dem neuen Flektogon 4/50 an der Kiev 60 ist fertig! Zwar etwas dunkel, dennoch ist die Abbildungsleistung einfach klasse! 😍⁠
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  • Der heute #Analogtipp macht eure Chemie ⚗️ länger haltbar. Denn gelangt Luft an eure Arbeitslösungen, zersetzt sich diese schneller❗⁠
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Um das zu verhindern, könnt ihr z.B. Faltflaschen nutzen, doch diese sind schwer zu reinigen und es kann alte Chemie zurückbleiben. Ihr könnte auch Gase wie Protectan verwenden, die schwerer als Luft sind und diese so aus den Flaschen verdrängen. Diese Gase sind jedoch teuer und nicht wiederverwendbar. 👎⁠
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Eine günstige und nachhaltige Lösung sind Murmeln. Denn diese verdrängen die Luft aus den Flaschen und verhindern so die Oxidation. Die Chemie ist verbraucht? Dann einfach abwaschen und wieder verwenden! ✌️⁠
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  • Den Wortwitz mit dem "Krea-Tief" habe ich euch mal erspart. Aber gerade im Sommer sprudelt der Kopf nicht gerade vor Ideen! 😩⁠
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Dieser #Analogtipp kann euch aber helfen! Mir hat es z.B. sehr viel Spaß gemacht, bei voll geöffneter Blende und größter Unschärfe Auto- und Straßenlichter zu fotografieren. Tolle Effekte sind bei dem Spiel mit Unschärfe und Bokeh nämlich vorprogrammiert! 😍⁠
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Und wenn der Kopf Spaß hat, kommen auch wieder andere Ideen. Habt ihr noch weitere Tipps?⁠
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SX-70!
Schweineteuer!
Kann man aber mal machen..
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