Ankündigung: Neuer Tageslicht-Entwicklertank von ars-imago!

Tacho!

Dem ein oder anderen wird der Online-Shop ars-imago sicherlich etwas sagen, jeder andere kann sich unter dem Link oben mal einen Überblick verschaffen. Außerhalb Deutschlands ist das schon eine ziemlich große Nummer für Foto- und Filmbedarf sowie einer Menge Zubehör und Spielereien. Auf jeden Fall ist der Shop mal einen Blick wert!

Die Firma dahinter hat nun angekündigt, mit der lab-box eine neue Entwicklerdose auf den Markt zu bringen. Dazu wird es noch in diesem Jahr ein Projekt bei Kickstarter geben, wie mir ars-imago mitgeteilt hat.

Pixabay/ Moritz 320

Pixabay/ Moritz 320

Laut ars-imago soll es mit der Box möglich sein, Filme von Anfang bis Ende komplett beim Tageslicht zu entwickeln. Außerdem soll es der „einfachste, schnellste und günstigste Weg, Filme zu entwickeln“ sein. Das klingt erst mal ziemlich hoch gepokert, denn die bisher verfügbaren Entwicklertanks von Jobo oder von Patterson wie hier bei Fotoimpex bieten ziemlich genau das selbe. Es bleibt also die Frage: Wo setzt die Lab-Box an? Mit ihr sollen ebenso 35mm- und 120mm-Filme entwickelt werden können wie bei der Konkurrenz und wirklich sparen ließe sich nur an den Produktionskosten.

Das wiederum wirft die Frage auf, aus welchem Material die Box bestehen soll? Das spielt gerade bei den Entwicklerdosen eine wichtige Rolle. Denn nicht jedes Material ist für die dauerhafte Belastung durch die Chemie geeignet (Gott segne die Bakelit-Dosen aus der DDR).

Leider lässt sich ars-imago da nicht in die Karten schauen, ich wurde aber freundlicherweise in den Verteiler für das Pressekit aufgenommen, das nächste Woche erscheinen soll. Ich werde euch also weiter auf dem Laufenden halten!

Jetzt bist Du gefragt!

Was denkst Du, wird da das Rad wirklich neu erfunden oder geht der Schuss nach hinten los? Welche Bedenken oder Hoffnungen verbindest Du mit der Ankündigung? Schreib es einfach in die Kommentare!

 

© Titelbild by ars-imago

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2 Antworten

  1. zeitlauf sagt:

    Bin gespannt was dabei rauskommt, bin ja eigentlich mit meiner Jobodose ganz zufrieden. Aber im Auge behalten werd ich das ding allemal ;). Wichtig war das man wie in den Dosen auch mehrere Filme gleichzeitig in einem Durchgang entwickeln kann, sonst macht das System höchstens für Einsteiger einen Sinn.
    Bin sehr gespannt was du weiter über das Teil berichtest.
    LG Peter

    • Marcel sagt:

      Ja das geht mir auch so. Beziehungsweise sehe ich das genauso, denn bisher habe ich noch nicht selbst entwickelt (Aber eine Dose ist unterwegs). Ich schaue mir auf jeden Fall mal das Kickstarter-Projekt an. Prinzipiell finde ich jede neue Entwicklung für den analogen Fotomarkt unterstützenswert, wenn es nicht völliger Murks ist. Keep film alive, und so weiter 😉

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