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Aus Liebe zur analogen Fotografie

Der erste Film mit der Yaschica Mat 124 G
Berlin, Fototechnik, Mittelformat, schwarz weiß, Street

Der erste Film mit der Yaschica Mat 124 G

Tacho!

Der Sommer, Leute, der Sommer… Die letzten Tage, ich muss ja schon Wochen sagen, hatte ich einfach keinen Elan mich hinzusetzen und zu schreiben. Selbst das Fotografieren ging mir nicht so recht von der Hand. Und bevor ich irgendwas zusammenschustere, schreibe ich lieber gar nichts.

Diese Phase nährt sich aber zum Glück dem Ende, wie mir scheint. Immerhin habt ihr jetzt ja wieder einen neuen Artikel vorliegen. Heute geht es um die Yashica Mat 124 G.

Die 20€ Yashica Mat 124G

Ihr erinnert euch vielleicht an meinen letzten Artikel, in dem ich schon ein bisschen was über die „Schrott-Yashica“ erzählt habe. Die ersten Filme sind geknipst, entwickelt und gescannt. Das Ergebnis möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ein paar Wermutstropfen vorweg: Die Kamera scheint ein großes Problem mit der Lichtdichtigkeit zu haben. Zumindest sind auf allen Bildern dieselben Streifen zu sehen, die vertikal ablaufen. Und zwar sowohl auf den Bildern als auch dazwischen. Außerdem hat die Yashica keinen Schlitzverschluss, auf den das Problem zurückzuführen wäre. Glück für mich, denn so kann ich einfach neue Dichtungen bestellen und das Problem günstig selbst beheben.

Fehlende Lichtdichtungen im Rückdeckel. Wo keine Dichtung, da viel Licht … (Für den Laien: Die Rille außen sollte mit Dichtmaterial gefüllt sein. Hier sehen wir blankes Metall)

 

Der erste Film der Yashica Mat 124 G

Dennoch möchte ich euch die ersten Bilder nicht vorenthalten. Denn trotz Streifen sind die ziemlich gut geworden. Die Linse ist einfach klasse und das Handling der Kamera sehr angenehm.

 

 

Gedächtniskirche City West, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Gedächtniskirche City West, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

Hotelblick aus der S-Bahn, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Hotelblick aus der S-Bahn, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

Vor dem Breitscheidplatz, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Vor dem Breitscheidplatz, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

Waldorf Astoria, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Waldorf Astoria, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

KaDeWe, Yashica Mat 124G auf TriX 400
KaDeWe, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Kunst in der City West, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Kunst in der City West, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

Blick auf die "Skyline" der City West, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Blick auf die „Skyline“ der City West, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

Brunnen am Wittenbergplatz, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Brunnen am Wittenbergplatz, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

Nochmal KaDeWe, Frontaufnahme, Yashica Mat 124G auf TriX 400
Nochmal KaDeWe, Frontaufnahme, Yashica Mat 124G auf TriX 400

 

Der andere Wermutstropfen, an dem ich wahrscheinlich nichts ändern kann, ist der defekte Beli. Der schlägt zwar aus, aber nur wenn ich die Blende ändere, pegelt sich die Nadel ein. Wenn ich die Verschlusszeit ändere, bewegt sich die Nadel nicht. Daher ist eine korrekte Belichtung damit leider nicht möglich. Aber das ist verkraftbar für 20€.

Dafür habe ich günstig einen Sucherschacht auf eBay bekommen, sodass die Kamera jetzt fast original aussieht. Das ist schon mal sehr angenehm. Auch das Rätsel um die Nase vorne (s. letzter Artikel) hat sich gelöst:es handelt sich bei der Kamera nicht um eine originale Yashica Mat 124G, sondern um ein Spezialmodell für Unterwasseraufnahmen. Die Nasen an der Kamera oben und unten dienen daher wohl der Befestigung im Unterwassergehäuse.

 

So denn, das Dichtungsset ist bereits unterwegs. Ich werde also berichten, ob das was gebracht hat!

 

Bis dahin,

Keep Knipsing!

Written by Marcel - 11. August 2018 - 1618 Views