Kleine Shoppingtour: Entwicklungstank, Stativadapter und Polaroid!

Tacho!

Für viele Fotofans ist ja Sonntag quasi ein heiliger Tag, weil Flohmarkt-Tag! Das geht mir oft genug genauso, doch dieses Mal war mein Sonntag schon am Samstag. Denn ich hatte einige Sachen hier und dort bestellt und weil DHL und Hermes scheiße sind (ja, scheiße! Ich sag’s, wie es ist!), durfte ich meine Pakte in halb Berlin abholen. Zum Teil hatte ich nicht mal Abholscheine im Briefkasten… Aber naja, andere Geschichte.

Plastimat Entwicklerdose

Jedenfalls hatte ich unter der Woche auf Facebook von Nils einen Entwicklertank der Marke Plasitmat für 35mm- und 120mm-Filme günstig erwerben können. Schließlich will ich ja in naher Zukunft auch selber entwickeln.

So, jetzt ist es offiziell raus. Ja, ich werde mich da auch ran trauen. Zum einen, weil mich die Arbeit der Labore immer öfter enttäuscht und zum anderen, weil ich neugierig auf den Prozess bin. Außerdem halte ich so die Ergebnisse einer Tour noch am selben Tag in Händen, aber dazu ein andermal mehr.

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Besagten Tank hat DHL aber einfach wieder an ihn zurückgeschickt, nachdem das Paket 7 Tage ohne Benachrichtigung in der Filiale lag. Zum Glück hat sich Nils‘ Kommilitone angeboten, das Ding mit nach Spandau zu nehmen, wo ich es dann abholen konnte. Danke an dieser Stelle nochmal dafür!

Stativadapter 1/4″ zu 3/8″

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Mittlerweile nenne ich ja einige Mittelformat-Kameras mein Eigen, unter anderem den russischen Mittelformat-Kamera-Metallklotz genannt Kiev 60. Eine wirklich schöne Kamera (im Auge des Betrachters), die ich sehr gerne mitschleppe. Mein Problem bei dieser und vielen anderen großen Kameras ist der 3/8″ Stativanschluss, der von den „normalen“ Stativen abweicht. Das heißt, bei allen Billigstativen von Amazon zum Beispiel. Ich werde mir zwar ein naher Zukunft ein richtiges Stativ kaufen, aber bis dahin wollte ich eine günstige Übergangslösung, beispielsweise für Langzeitaufnahmen wie dieser:

Langzeitbelichtung von Sternen. Noch nicht perfekt, aber ein guter Anfang!

Also, man schraubt diesen Adapter in die Kamera und dadurch wird der Anschluss auf 1/4″ verkleinert. Klingt so einfach wie es ist und kostet gerade mal 1,50€. Tolle Sache, die auf jeden Fall eine gute Übergangslösung darstellt. Der Adapter ersetzt aber auf lange Sicht nicht ein richtiges Stativ mit passendem Anschluss. Denn die Billigstative sind auf Dauer nicht für die Belastung der großen und schweren Schönheiten ausgelegt.

Das Highlight: Eine Polaroid Image 2

Endlich! Ich kann euch gar nicht sagen, wie lange ich schon auf der Suche nach einer guten und günstigen Polaroid bin! Ja, die gibt es wie Sand am Meer, aber ich bin nun mal ein Schnäppchenjäger. So habe ich dieses Exemplar in einem wirklich hervorragenden Zustand für 11€ bekommen. Dazu habe ich natürlich gleich noch einen passenden Impossible Film genommen, der den alten 600er Filmkassetten dieser Kamera entsprich.

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Man muss aber an dieser Stelle ehrlich sein: Das rechnet sich überhaupt nicht! Ja, die Kamera ist extrem günstig. Aber der Film kostet 20€ für 8 (!) Bilder. Das sind 2,50€ pro Bild. Darüber darf man nicht nachdenken! Aber als Analog-Fan ist eine Polaroid einfach Pflicht und sie macht auch echt Spaß. Da muss man eben beim Geld mal ein Auge zudrücken, es ist ja auch keine Alltagskamera.

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Aber einen Vergleich muss ich der Fairness halber trotzdem anbringen. Fuji hat ja mit den Instax-Kameras den Sofortbild-Markt wiederbelebt. Gott sei Dank, muss man sagen. Da mag die Kamera zwar teurer sein, z.B. 100€ für die echt gute Instax 300 (geht auch billiger). Aber die Filme sind eben sehr viel günstiger, nämlich 20€ für 20 Bilder. Ich rechne euch jetzt nicht vor, was dann ein Bild kostet… Bin mir zwar nicht sicher, ob das die halbformatigen Bilder sind, aber das spielt im Prinzip keine sehr große Rolle, denn der Spaß bleibt der Selbe. Dennoch sollte man auch an Impossible denken und gerne mehr der neuen alten Polaroid-Filme kaufen!

So, das war dann erst mal das kurze Update zum Einkaufsbummel. G.A.S. lacht sich derweil ins Fäustchen…

Keep Knipsing!

 

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